SRI YANTRA RESEARCH

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Classic construction of  SRI YANTRA,   the „Mother“ of all Yantras.
In Sanskrit, the generic meaning of Yantra is „instrument, contrivance, apparatus“, and the -tra suffix expressing instruments.
Sri has a core meaning of „diffusing light or radiance“, related to the root śrā „to cook, boil“, but as a feminine abstract noun,
it has received a general meaning of „grace, splendour, lustre, beauty; wealth, affluence, prosperity“.

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SRI YANTRA  130x130cm ink

 

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SRI YANTRA: A TOOL FOR CONNECTING WITH THE DIVINE
The Sri Yantra is one of the oldest and most powerful symbols of Holy Geometry. It’s a 2D-representation of the divine cosmic matrix that creates reality. It moves energy, leading to purification and enhancement. Yantra means tool, and Sri refers to the Holy. Thus by interacting with it in meditation, you can clear negativity and achieve spiritual and material wealth. In a different perspective, the Sri Yantra is a path of removing obstacles to self-revelation.

DYNAMICS OF CREATION AND CONSCIOUSNESS
The Yantra represents the process of creation. The dot in the center (Bindu) is the portal to the unmanifested divine source out of which the variety of the material world is created. On an energetic level one could say: The Sri Yantra attracts cosmic energies from the universe through it’s Bindu and continually releases divine energy in its surrounding areas. The Bindu represents pure awareness, while the surrounding structure can be seen as the facets of consciousness. The overlapping triangles around the Bindu are like prisms that split the primal light into a multidimensional rainbow. Four big upward-pointing triangles represent Shiva, consciousness, the male principle. Five triangles are pointing downwards: they depict Shakti, the female, the cosmic energies, the divine mother. The overlapping triangles contain a fractal world, an infinite progression in the micro- and macrocosms … boundless Now

OPENING NEW NEURAL PATHWAYS
It’s by meditating on the Sri Yantra that you can tap into it’s powers. By connecting to it through the gaze but also by inward visualization, new neural pathways in the brain get activated.

A PATH TO SELF-REALIZATION
In the Vedic tradition meditation can be seen as the journey of removing obstacles on the path of self-realisation: from the outer squares, through the circles, via various geometric configurations of triangles to the Bindu. Here the outer square structures represent space, while the following three cirles represent time as past, present and future. All together, squares and circles can be seen as the obstacle of our lockedness into space and time. On the other hand, the downward-pointing triangle surrounding the Bindu is called the ‘Chakra Giving All Success’. So anything you are wanting to accomplish, you create here and you are granted here.

A TOOL FOR UNDERSTANDING YOURSELF
The benefits of the Sri Yantra do not end with meditating on it. Just by having a Sri Yantra symbol in a room you can clean it energetically, harmonize and charge it noticably, as well as aligning the energies of the people who live there. Working with the Sri Yantra shows that energy and vision lie on the basis of our material world. We are allowed to manifest our own dreams, not those of other people. To feel, think, talk and act in a pure and clear way is the highest feat a human being can achieve. In this pure state we can understand who we truly are.

 

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SRI YANTRA  108x108cm Silber

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14052014141SRI YANTRA  108x108cm Silber

 

Im folgenden Text möchte ich einige Überlegungen mitteilen die mir während des Zeichnens von Sri Yantren gekommen sind. Ich konzentriere mich hier zunächst auf das logisch Nachvollziehbare. Wobei ich anmerken möchte, dass es eine tiefere Beschäftigung mit den Thema bedarf um das hier Gesagte nachvollziehen zu können.
Die emotionalen „seelische Zustände“ sind noch wesentlich schwerer in Worte zu fassen und werden hier deshalb nicht im Fokus der Betrachtung stehen. Die inneren Bilder und die wahrgenommenen energetischen Phänomene (die inneren wie die äusseren) sind meist so andersartig im Vergleich mit dem sogenannten „alltäglichen“ Sinneseindrücken, dass eine Interpretation meist erst hinterher stattfinden kann, und so möchte dieser Text als eine Art „Übersetzung“ verstanden werden.
Zudem möchte hier ganz frei, trotz aller Objektivität, auch einen Anteil meiner subjektiven Beobachtungen mitteilen.

Das Yantra zeigt den Werdegang der Schöpfung. Es spielt dabei keine Rolle ob wir diese Ganzheit Natur, Gott oder sonst wie nennen. Es ist auch nicht weiter von Bedeutung für unsere Betrachtung ob der „Prozess der Schöpfung“ real oder lediglich virtuell erlebt wird. Wie immer es auch benannt werden soll: es ist was es ist. Erst die Trennung des Betrachters von dem Betrachteten ermöglicht ein analytisches Denken. Das Interessante ist, dass der Beobachter / das „Gewahr-sein“ sich nicht ändert, während sich das Beobachtende, das Bewusstsein, sich beständig verändert.
In dem Yantra symbolisiert der Punkt, das „Gewahrsein“, ein konstanter Mittelpunkt und die umgebenden Strukturen sind die „Räume“, der Leib des Bewustseins.Das was wir Leben nennen ist die Oszillation des Bewusstseins.Somit beschreibt das Sri Yantra die Entwicklung von Einheit zur Differenziertheit. Der „Rote Faden“ verläuft vom Punkt zur Mehrheit, zur Vielheit, welche durch die Primzahlen in Gruppen sortiert werden. Sie bilden dann die geometrischen Formen, die wiederum die Grundlage der „Raum-Struktur“ und „Materie-Struktur“ bilden. Die geordneten „Raum-Rhythmen“, die „Stehenden-Wellen“ ordnen das „Chaos“. Es entsteht ein Klanggewebe. Von da aus ist nur ein Schritt zur Kristallographie. Diese bildet den Übergang von anorganischen zur organischen Stoffen – das heißt zur Strukturbiologie.
Das Yantra ist wie ein „Bauplan“. Der Raum der aus „unendlichen“ Mengen besteht wird geordnet durch die Mengenlehre, dass heißt durch Zahlen. Die Zahlen werden durch die Primzahlen geordnet, in harmonische oder disharmonische Formen, Punkt und Kontrapunkt.
Der Klang der Schöpfung.
Die Formen die entstehen bilden die „Matrix“, die „Lichtnetze“. Die Materie entsteht in den Knotenpunkten der „Lichtwellen“, in den Schnittpunkten der Interferenzmuster. Das Yantra ist auch eine Art Maschine, ein Instrument, eine technische Zeichnung die die Grundprinzipien veranschaulichen kann.
Das Sri Yantra, auch Sri Chakra Yantra genannt, besteht aus einem Punkt in der Mitte, 27 Linien die sich zu 4 aufwärtszeigenden und 5 abwärtszeigenden Dreiecken gruppieren. Die 9 ineinander verschlungene Dreiecke bilden das Kleid des „Ur- einen“, die sogenannte mehrdimensionale Merkaba. Die vier nach oben gerichteten Dreiecke werden Shiva (Analyse/Entropie) und die fünf nach unten gerichteten Dreiecke werden Shakti (Synthese/Syntropie) zugeordnet.Durch ihre Überkreuzung / Überlagerung bilden sich 43 kleinere Dreiecke.Außerdem beinhaltet das Yantra 6 Kreise. Zwei der Kreise habe Blütenblätter, eines mit 8 und eines mit 16 Blütenblättern das macht insgesamt 24 Blütenblätter. Vier rechteckige Kreuzstrukturen umgrenzen die Kreise. Das „Heilige Instrument“ repräsentiert die drei Prinzipien: Form (Akritirupa), Funktion (Kriyarupa) und Energie (Shaktirupa). Alle Formen haben eine „äußere“ grobstoffliche und eine „innere“ feinstoffliche Struktur.
Noch eine Anmerkung: die Wirklichkeit sieht komplett anders aus, je nachdem ob sie von „hier“ das heißt von der feststofflichen Seite betrachtet oder von der energetischen/feinstofflichen Seite gesehen wird. Die feinstoffliche Seite kann z.B. auch mit geschlossenen Augen wahrgenommen werden.
Das Sri Yantra ist eine komplexe Konstruktion, es sind mehrere Schichten, Energie- und Wirkungsebenen die aufeinander aufbauen. Einige davon sind Energie erzeugend andere dienen der Strukturierung der erzeugten Energien und deren Ausrichtung.
Die eigentliche Quelle ist nicht sichtbar. Es es ist das formlose Mahabindu. Die Ganzheit wird symbolisch durch einen Punkt repräsentiert (das Zentrum, das Bindu) der die Gesamtheit in sich vereint.Die erste Schöpfungsebene ist also an sich untätig und es ist ein in der Stille „schwebendes“ „GewahrSEIN“ oder anders ausgedrückt „das ICH“ dass noch kein Körper besitzt.
Als nächstes wird „Energie“ geschöpft und es entsteht die erste Bewegung. Diese besteht aus der „ewigen Wiederholung“ der „Ur-einheit“ das heißt des „Ur-ICH“, des „unsichtbaren Punktes“ Mahabindu.Daraus entsteht die Reihe 0,1,2,3,4,5,6,7,8,9… Es
ist die unendliche Wiederholung der „1“. Die „Zahl“ 2 ist „gebaut“ aus zwei Einsen. Die „3“ ist „gebaut“ aus drei Einsen und so weiter. Die Wiederholung wird durch eine Spiegelung erreicht das heißt die „1“ wird nicht dupliziert sondern gespiegelt. Es ist eine Scheinvervielfältigung, eigentlich ist es ein Gegenüberstellen von Spiegeln, die den Eindruck einer Unendlichkeit und Vielfalt „vortäuschen“(Maya). Mathematisch betrachtet ist dieses Mysterium in dem einfachen, unendlichen, und regelmäßigen Kettenbruch, der „Goldenen Zahl“ ( Phi=1,618033…) enthalten, welches nur aus der Zahl 1 besteht.
Der Eindruck bleibt stabil weil die eigentliche Quelle im Verborgenen bleibt. Der erste Schatten, die erste Reflexion, die erste Spiegelung, der Punkt in der Mitte, ist nicht die eigentliche Quelle sondern die zweite Emanation.Die erste Emanation ist die Leere, der Raum.
Das „Ich“, der „Punkt in der Mitte“ ist eine Art „Loch“, eine „optische Linse“, ein „Stern“, durch welche das unsichtbare dunkle Licht des Bewusstseins fliesst. .. und dann das betrachtet, was da zu sehen ist in dem „Kubus der fraktalen Wirklichkeit“.Mit der
„Kreation“ des Punktes entsteht simultan alles andere, es ist aber nicht eine Kreation „ex nihilo“, eine Schöpfung aus dem Nichts sondern das Vorhandene wird sichtbar. Der Augenblick des Sichtbarwerdens nennen wir Anfang – aber vor dem Anfang war nicht „Nichts“ sondern „Alles“ in einem „unmanifestierten“ Zustand.Das heißt, dass mit dem Auflösen des Betrachters, sich gleichzeitig das was der Beobachter betrachtet hat auflöst. An diesem Punkt wird klar, dass der Beobachter und das Beobachtete ein und derselbe Prozess sind. Es sind nur Phasen eines Kreislaufs, das verschiedene Funktionen erfüllt. Damit die Spiegelwirklichkeit wie ein wahres Gegenüber dasteht muss es sich über Kreuz spiegeln. Das heißt in einen 90grad Winkel. (Basis des Yantras sind Kreuz&Quadrat) Das führt wiederum zur Emanationen der vier Grundkräfte welche aus der ersten primordialen Energie entstehen, und sich jeweils um 90grad drehen. Es sind also 1 plus 4 das heißt 5. Die 5 ist die Quintessenz (quinta(5)-esenzia), es ist die Zahl die notwendig ist um die „Goldene Zahl“ zu berechnen: das Phi (Phi=1,618033…). Die große Pyramide, das größte Dreieck des Sri Yantras ist nach dieser „Goldenen Zahl“ konstruiert.
Die Spiegelwirklichkeiten werden durch die Winkel der 9 Dreiecke bestimmt. Die Winkel in denen die Spiegel zueinander stehen erzeugen verschiedene Formen. Das „Urlicht“ fließt durch die verschiedene Prismen, die wiederum die geometrischen
Vorraussetzungen schaffen für die Entwicklung der Kristalle, und damit der Erschaffung der Gitternetze, der „stehenden Wellen“, dienen. Dieser Vorgang wird erreicht durch die Gruppierung der Zahlen. Die Ordnung des Zahlenraums leisten die Primzahlen. Mit jeder nächsten Primzahl ändert sich das Gruppenverhalten. Durch das zyklische Kreisen der Zahlen um ein Zentrum entsteht auch das „Primzahlenkreuz“ basierend auf der Zahl 24 (2×12, 3×8, 4×6)
In der „Ur-Einheit“, in der „1“ ist alles enthalten. Die einzige Progression, Bewegung die möglich ist, ist das „in-sich-bewegen“ und zwar durch das „nach Innengehen“ also Implosion (das heißt kleiner werden). Das ist der Grund warum die Natur durch das nach Innengehen Energie erzeugt/verstärkt und durch das nach sogenannte nach außengehen die Energie mindert.
Die Implosion, also in sich versinken, ist an die harmonikalischen Gesetzmäßigkeiten gebunden. Die Obertöne bilden den hyperbolischen Kegel den „Klangturm“ und die Frequenzen werden fortwährend oktaviert wodurch eine Spiralbewegung entsteht. Die Oktaven bilden eine „Spirallichtsäule“ die Wellen aussendet die eine begrenzte Länge haben, eine Art „Lichtfächer“ der auf und zu geht. Die vollkommene Resonanz der Oktaven steht dem Klang, der maximalen Dissonanz des „Goldenen Schnitts“ gegenüber, die den Kontrapunkt bildet. Das Sri Yantra beinhaltet alle Prinzipien der Schöpfung, alle Schritte die notwendig sind damit die „Urquelle“ die „1“ vor der „1“ in einer relativen Wirklichkeit erscheinen kann.
Aus dem „Ureinem“ emaniert die Vielfalt, aus der „1“ vor der „0“ wird „das Nichts“ und die „Unendlichkeit“. Das „ICH“ vor dem „ich“.
Durch die Kreation des bewegten Raumes („0“ bis“unendlich“) und des Aufleuchtens/Erklingens der „1“ in den Raum, erzeugt sich ein relatives bewegtes Kontinuum.Die Schöpfung kann somit auch als „Ur-Dualität“ gesehen werden. (Brahman-Maya, Vyavaharika-Paramarthika oder auch Purusha-Prakriti).Wobei die Werte 0,1,2,3,4… bis zur Unendlichkeit, (Spiegelraum), ein Kontinuum bilden, die sich in „ewiger“ Bewegung befindet. Diesen Kontinuum steht die „Ureinheit“ (die sich „vor“ der Null befindet) gegenüber. Die „Ureinheit“ die „1“ vor der „1“ das „ICH“ vor dem „ich“ befindet sich vor der „0“, es ist aber keine negative Zahl, und hat mit den sog. Minuszahlen nichts zu tun, es ist nicht ein „Nichtsein“.Die „0“ repräsentiert das „NichtSEIN“ und gehört mit dem „SEIN“, das durch die Reihe „12345…“ repräsentiert wird zum Spiegelraum. Das Sri Yantra ist somit die Gesamtheit der Schöpfung, das heißt des Spiegel-raumes. Die eigentliche Quelle kann nicht dargestellt werden. Die Funktion:Der Punkt entfaltet sich, vervielfältigt sich, spiegelt sich. Die Grundmatrix des Sri Yantra ist ein Kreuz, das in der Zeichnung durch die vier Ausbuchtungen an der quadratische Basis sichtbar wird. Das Kreuz erzeugt eine Spannung die sich zu drehen beginnt. Je nachdem ob es um
ausatmen oder einatmen geht und die Richtung aus der das „ich“ schaut, kann eine Rechts- oder Linksdrehung beobachtet werden. Die Rechtsdrehung bewegt den Fluss von der Feinstofflichkeit in die Stofflichkeit (aufbauend) die Linksdrehung bewirkt die
Bewegung von Stofflichkeit zur Feinstofflichkeit (Auflösung). Das bewegte Kreuz ist der eigentliche Antrieb des Yantras, das Symbol der Energieerzeugung ist auch seid jeher das Sonnenrad. Im Sanskrit heist es: Svastikah, was glücklich sein bedeutet (sv- gut, asti- ist, astikah – Sein). Das gesamte Geschehen spielt sich in einen 4fachen Kubus ab. Die Schöpfung gibt es 4fach, es sind die 4 Grundwirkungsebenen, 4 Welten. (Die in sich noch feiner struktuiert sind).
Die Schöpfung beginnt in der ersten Phase durch eine Selbstbeschränkung des „göttlichen Unendlichen“. Diese Selbstbeschränkung führt zu einem „Urraum“, in dem sich das durch die Struktur des Yantras bestimmte „Ur-ICH“ das „erste Wesen“ als Urgestalt allen Seins (der Architekt) noch vor dem eigentlichen Schöpfungsgeschehen, bildet. Das „Ur-ICH“ (Mahabindu) aus dem die vier Welten hervortreten. Dies steht der allgemeinen Meinung, „der Architekt“ wurde selbst „entworfen“ und unterliegt den kosmischen Gesetzmäßigkeiten, entgegen. Die sogenannte Erlösung „des Architekten“ findet in dem Geschöpf statt welches sich des Prozesses gewahr wird und so „den Architekten“ befreit von der Illusion am Anfang der Welt zu stehen. Mathematisch gesprochen: die „1“ wird sich der „0“ bewusst und bewegt sich durch die „0“ hindurch bis zur Quelle die immer im Verborgenen bleibt. Der Intellekt kann lediglich den kosmischen Körper verstehen nicht aber die Quelle der Schöpfung.
Das Lebendige entsteht durch strukturieren und ordnen von Energie. Die Dreiecke, die einzelnen Prismen, erzeugen durch einen bestimmten Winkel eine bestimmte Frequenz. Das „Ur-licht“ wird gespalten in einen „Regenbogen“. In einen mehrdimensionaler „Regenbogen“. Der Oktaeder ist hier die innerste Form und bildet den Innenraum, den Herzraum. Der Sterntetraeder der sich um den Oktaeder bildet ist eine stabile Form die den Fluss der Energie beständig und gleichmäßig wie ein Kristall über sehr lange Zeiträume steuern kann.
Eine Struktur die ganz aus Tetraedern (4Dreiecke) und Oktaedern (8Dreiecke) besteht, bildet eine Isotropische Vektormatrix, dies ist eine der stabilsten mathematischen Strukturen. Das Sri Yantra stellt die schöpferische Energie in der Aufbauphase da. Der 4fache Oktaeder (4x2dreiecke) ist durch das 9er Dreieck in Richtung unten (Erde) gerichtet definiert. Es ist die Energie der Geburt, der Vermehrung, die Energie der Weiblichkeit. Im Sri Yantra liegt der Schlüssel zum Verstehen des eigenen Bewusstseins.
Leere-Punkt-Kreuz-Dreieck-Kreis-Quadrat und die Zahlen 1 bis 24 und FI=1,618033… PI=3.141592… Zahlen, Formen, Farben und Klänge sind grundlegende Formen des Bewusstseins. Meditationen mit und auf die „1“ lassen das Wesen der „EINS“ spüren. Wenn man die wichtigsten Zahlen und Formen „durchmeditiert“ wird deutlich wie unterschiedlich ihr Wesen, ihre Offenbarungen sind und dass vielfältige Bewusstseinsebenen in ihnen verborgen sind.
Wichtig für das Verstehen des Sri Yantras ist, dass es ein Zentrum gibt, dieses ist ein Punkt in einem Kreuz. Es hat ein Zentrum, einen Anfang und eine „Ausdehnung“. Die ineinander verschlungenen Dreiecke haben keinen Mittelpunkt sind also ihrem
Wesen nach leer. Die fraktale Welt, die in Form von sich durchdringenden Dreiecken „enthalten“ ist, die sog. unendliche Progression im Mikro- wie im Makrokosmos, ermöglichen und erzeugen eine Bewegung, die nie zu „Anfang“ oder „Ende“ kommen kann.
Das ist das Wesen unserer ässeren Welt. In dieser Wirkungsebene, in dieser Welt ist lediglich die Form/Struktur nicht aber der eigentliche Inhalt sichtbar. Die Sphärenkreise in denen sich die mehrdimensionale Wirklichkeit befindet, bilden den Übergang vom Kubus zur Pyramide. Sie ermöglichen die einzelnen Schritte und bilden die Membranen zwischen den Wirklichkeiten.Funktionell betrachtet führt Vermischung zu Stillstand und Abgrenzung zur Bewegung. Das Sri Yantra entfaltet also die ganze Kraft erst dann wenn sie wie ein Motor exakt konstruiert ist und alle einzelnen Bauteile von einander klar abgegrenzt sind. Erst dann kann der Treibstoff die Energie in korrekter Weise bewegen. Die natürliche richtige Bewegung erzeugt Überschüsse, das heisst Energie Steigerung – die falsche/unnatürliche Bewegung verbraucht immer mehr Energie und führt zum Stillstand. Biologisch betrachtet in den sogenannten Tod. In diesem Sinne geht es um belebende Bewegung. Wichtig an dieser Stelle ist der Unterschied zwischen Dualität und Polarität. Dualität ist ein Bewusstseinzustand der Trennung – medizinisch genannt Schizophrenie, ein nicht erwünschter Zustand. Polarität dagegen ist eine naturgegebene Voraussetzung undunser Lebensraum. Je weiter die Polarität, die Pole auseinander gehen desto größere Freiräume stehen zur Verfügung. Starke Gegenpole erzeugen Energie, Spannung und Dynamik, dass heißt Leben und Fruchtbarkeit. Zur Anwendung des Sri Yantras möchte ich erwähnen, dass das Yantra Bewegung erzeugt. Die Akasha/Licht Matrix (akash: von der Sanskritwurzel kash: leuchten, strahlen) wird geordnet, es entsteht ein klares kristallines Informationsfeld. Eine harmonische Bewegung des Pranas, der Lebensenergie, wie wir das z.B. am Wasser beobachten können: das Fliesen in natürlicher Umgebung, das Verwirbeln macht das Wasser reiner, lebendig und erfrischend. Das Abkapseln des Wassers und still stehen lassen führt zum „Umkippen“ des Elements, das Wasser wird trübe und riecht nicht gut, es ist nicht trinkbar. Genau so verhält es sich mit der Lebens und Liebesenergie. Das Sri Yantra bewegt die Energie was zu Reinigung und Steigerung führt und in Konsequenz zu spirituellem und materiellem Reichtum führt. Daher sagt man in Indien dass das Yantra der Glücksgöttin Laxmi gewidmet ist und den Anwender Frieden, Kraft, Erfolg und Segen bringt.
Wohn-, Schlaf- und Arbeitsräume können durch das Aufhängen eines Sri Yantras oder aufstellen des Sri Merus (3D Yantra) harmonisiert, energetisch gereinigt und spürbar aufgeladen werden. Heilbehandlungen aller Art können unterstützt und beschleunigt
werden.
Der Kontakt mit den Sri Yantra lässt deutlich erkennen wie unsere Welt durch Menschen geträumt, gedacht und gemacht wird. Um eigene Träume und nicht die eines anderen träumen zu können dürfen wir lernen zu zaubern das heißt zu säubern. Rein und klar
fühlen, denken, sprechen und handeln zu können ist der größte Zauber der ein Mensch/Wesen vollbringen kann. In diesem reinen „Zustand“ können wir uns selbst ganzheitlich erkennen und verstehen wer wir wirklich sind.

T.M. Fudala
Berlin Januar 2016

Mein besonderer Dank gilt Frau Vera Koppehel, für ihre konstruktiven Anmerkungen und Hinweise sowie ihre Diskussionsbereitschaft bei dem Korrekturlesen dieser Arbeit.

 

SRI YANTRA

 

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steens mount.alvord desartDas Sri Yantra ist das schönste und interessanteste aller Kraftdiagramme, das seit Jahrtausenden die Menschen begleitet. Wann, wo oder von wem es zum ersten Mal konstruiert wurde ist mir unbekannt. In Laufe der Zeit wurden unterschiedliche Methoden entwickelt, um das Sri Yantra zu zeichnen.
In Indien gibt es unterschiedliche Konstruktionswege, die mit den 3/4/5 Proportionen (die zwei großen Dreiecke) arbeiten oder die eine Methode aus sich überlagerten Kreisen verwenden oder auch bestimmte Matrizen/festgelegte Grössen verwenden .
Die Arbeiten von Alexey Kulaichev und Patrick Flanagan verdienen besondere Beachtung.

Beim Zeichnen wird es schnell deutlich, dass das nach dem sogenannten „Goldenen Schnitt“ gezeichnete Sri Yantra das exakteste von allen ist, d.h. die drei Linien haben immer einen Schnittpunkt.
So wie vom inneren des Yantras einige unterschiedliche Darstellungen existieren, so ist bei den umgrenzenden Blütenstrukturen, Kreisen und Rechteckproportionen eine noch größere Vielfalt bekannt.

Welches ist wohl die Grundform? Ich denke, dass die gesamte Struktur vom inneren Punkt bis zu den umrandenden Linien in genauen Verhältnissen zueinander steht, hier ist absolut nichts zufällig. Seit meiner Kindheit bin ich von der Geometrie begeistert und als ich dann die Yantren bei einer Indienreise kennenlernte, spürte ich deren Kraft. Beim Konstruieren des Sri Yantra ist mir aufgefallen, dass kleine Sri Yantra OregonUnterscheide die gesamt Wirkung verändern können. Es ist wie das Stimmen eines Musikinstruments, es kommt auf das Feintuning an. Ich setzte meine Experimente fort. Im Sommer 2010 bin ich auf einige Fotos des Sri Yantra gestoßen, die im August 1991 in Oregon/USA aufgenommen wurden. Sie zeigen das Yantra als gigantisches Tiefrelief in einer Salzwüste.

Ich hatte das Gefühl, ein perfektes Sri Yantra zu sehen, das absolut harmonisch als Gesamtkomposition erscheint. Ich zeichnete unterschiedliche Varianten und entwickelte eine Zahlenrhythmik. So wie das Innere des Yantras von der „Goldenen Zahl“ φ=1.618033…

Sri Yantra-3bestimmt wird, so sind die äußeren Proportionen (Kreuzstruktur, Quadrat, Kreis) die Teiler der Zahl 24 (2×12). Die Blüten bilden mit der rechtwinkligen Umrandung und dem Zentrum (Bindu) den
1-2-4-8-16 Takt.
Ein so konstruiertes Yantra passt interessanterweise zu dem Primzahlenkreuz (P. Plichter), dem Global Scaling Phänomen, der Merkaba, den Oktavgesetzen etc… auch die moderne Betrachtungsweise, dass das Sri Yantra ein Schwingungsresonanzdiagramm darstellt, passt nahtlos zu den uralten Ansichten der Rishis. Diese erklären, dass der sichtbare Teil des Universums aus dem Nada (Urklang) „auftaucht“.
Das Yantra ist ein 2 dimensionaler „Plan“ eine technische Zeichnung eines mehr dimensionalen Gsriyantraoregonebildes. Es beschreibt räumliche Sphären, die die Verbindung zwischen Klang, Licht und Form herstellen.

In dem  Sri Yantra ist die Entwicklung von der Kristallographie zur der Strukturbiologie sichtbar. Die Entstehung des Yantras habe ich, so hoffe ich, in übersichtlichen Schritten Zeichnung für  Zeichnung festgehalten. Jeder, der selbst ein perfektes Yantra in beliebiger Größe zeichnen will, kann dies gerne als Konstruktionsanleitung nutzen.

Viel Spaß beim Zeichnen!